Speaker's Corner

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Speaker's Corner - so nennt man auf Messen und Ausstellungen den Bereich, in welchem wechselnde, zum Thema passende Vorträge und Seminare gehalten werden. Einen solchen Bereich haben wir auch für dich vorbereitet. Hier spricht der Firmengründer Oliver Willem Neusser in loser Folge über die Themen Wein an sich, Wein aus Südafrika, gibt Einblicke in Land und Leute und lässt natürlich auch die Geschichten hinter den Trauben nicht unerzählt.


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Chenin Blanc at its best!

Die wichtigsten Rebsorten Südafrikas haben jeweils einen eigenen "Feiertag" - und es lohnt sich mit zu feiern! Am 15. Juni jeden Jahres ist Südafrikas wichtigste Rebsorte - Chenin Blanc - der "Ehrengast" des Tages. Aus dem französischen Loiretal ans Kap gebracht, ist sie heute die meistangebaute Weißweinsorte, aber auch die meistangebaute Rebsorte des Landes insgesamt. So gut wie jeder Winzer hat mindestens eine Chenin Blanc-Variante im Programm. Dabei reicht die Stilistik von leicht und fruchtig bis hin zu schwer und charaktervoll. Auch verträgt sie den Ausbau im Holzfass sehr gut und ist dankbarer Cuvéepartner. Auch in den verschiedensten Varianten des Schaumweins fühlt sie sich wohl. Zu Zeiten der Apartheid und des damit einhergehenden staatlich kontollierten Anbaus war Chenin Blanc die Massenträgersorte. Die Apartherid ist seit 25 Jahren Geschichte und die Winzer haben seit dem die Möglichkeit bei Anbau, Ausbau und Stilistik selbst zu entscheiden. So entstehen heute Weine, deren Qualität sich nicht zu verstecken braucht. im Gegenteil: Südafrikanische Weine spielen im weltweiten Vergleich ganz oben mit. Die Weißweine aus der Chenin Blanc-Traube haben entsprechenden Anteil an diesem Erfolg. Sie ist so sehr in den südafrikansichen Weinbau eingegangen, dass sie dort sogar einen eigenen Namen bekommen hat: Steen.  

 

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Chenin Blanc aus dem Swartland - Dabei gedeiht die Sorte in vielen Regionen des Landes. Selbst im eher heißen und trockenen Swartland nördlich von Kapstadt bringt sie tolle Weine hervor. Die Riebeek Vealley Wine Company hat sich hier, unter anderem, der Chenin Blanc-Traube verpflichtet. Als Teil der Riebeek Cellars Collection Weinlinie kommt sie reinsortig auf die Flasche. Hier besticht sie mit Leichtigkeit und Frische und ihrem unverwechselbaren Aromen von Guave und Stachelbeere. Die Trauben für diesen Wein werden von sogennanten "bush vines" geerntet, also von Reeben, die sehr bodennah wachsen und kaum in Form geschnitten werden. Aber Chenin Blanc kann auch anders: In der Short Street Weinlinie finden wir den CGV. Die Buchstaben stehen für die Traubensorten, die diese Cuvée bilden: Chenin Blanc, Grenache Blanc und Viognier. Etwas schwerer als die reinrassige Variante lassen sich neben den Noten von tropischen Früchten auch leichte florale Aromen des Viogniers erkennen. Ganze acht Monate Lagerung auf dem Depot geben diesem Wein ein rundes, sehr angenehmes Mundgefühl. 

 

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Ein wenig Viognier bekommt auch die Chenin Blanc Variante von Allée Bleue aus Franschhoek zur Seite gestellt. Allerdings ist der Chenin Blanc mit 95 Prozent Anteil an diesem spannenden Tropfen der absolute Hauptakteur. Absolut außergewöhnlich: Die Chenin Blanc Trauben stammen nicht alle direkt aus Franschhoek, einige kommen aus dem direkten Küstengebiet der Walker Bay. So bekommt der Wein einen nicht zu leugnenden "Cool Climate"-Touch. Während 50 % Prozent des Weins direkt in Holzfässer wechselt, darf die andere Hälfte erstmal im Edelstahltank einziehen. Dies erhält die Frische, die neben den Holzaromen durchaus bestehen bleibt. Absolut zu empfehlen!

 

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Ein ganz besonderer Tropfen kommt aus Bot River, ca. 30 Autominuten vom Küstenstädtchen Hermanus entfernt. Hier residiert das Wildekrans Wine Estate und produziert hervorragende Weine. Die Premiumlinie bilden die Weine aus der Barrel Select Reserve-Reihe. Neben einigen roten Vertretern hat sich hier auch eine Chenin Blanc-Variante einige Lorbeeren verdient. Der 100prozentige Chenin Blanc besticht durch einen kräftigen Charakter und Aromen von Quitte, Ingwer und Honigmelone. Die Trauben stammen von mehr als 30 Jahre alten Rebstöcken, bringen also eine entsprechende Konzentration mit. Der 12monatige Ausbau in französischen Eichenfässern tut sein übriges dazu. Dieser Wein wird Jahrgang für Jahrgang mit einer Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Neben diesen Stillweinen macht der Chenin Blanc auch in den Capeseccos von Du Toitskloof eine tolle Figur. Eine vielseitige Traubensorte, die ein genaueres Hinschauen lohnt und mehr als einen Grund liefert, sie am 15. Juni zu feiern! 

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Die warmen Jahreszeiten kommen - der passende Wein ist schon da!

Jetzt kommt die Zeit, in der das Wetter (hoffentlich) von Tag zu Tag besser und schöner wird. Die Temperaturen klettern auf ein Niveau, das für T-Shirts und kurze Hosen bestens geeignet ist, die Sonne lässt sich immer länger am Himmel erblicken und die Wolken dafür immer weniger. Für viele ist es die Zeit, in der mehr erfrischende Getränke aus dem Kühlschrank geholt werden. Nicht immer ist ein Wein dabei. Dabei gibt es tolle Vertreter dieser Getränkegruppe, die sich ganz hervorragend an dieses Wetter anpassen können. Gerade südafrikanische Tropfen spielen in dieser Liga mit, sind sie doch die eingefangene Sonne im Glas. Natürlich gilt das für alle Weine der Welt, denn ohne Sonne kann keine Traube ausreifen. Allerdings bekommen südafrikanische Trauben, im Vergleich zu ihren europäischen Schwestern, meist einige Sonnenstunden mehr ab. Also passen gerade die weißen und roséfarbenen Vertreter ganz besonders zu einem Picknick im Park oder auf die Terrasse oder den Balkon. Wer schonmal in Kapstadt und den Winelands war, wird bestätigen können, dass hier - ganzjährig - viel und gerne Wein genossen wird, auch und gerade unter strahlender Sonne.

Welche Weine sind denn empfehlenswert für einen warmen Tag in der Natur? Grundsätzlich halte ich trockene oder höchstens halbtrockene Weine für geeigneter. Denn süße Weine wirken oft pappig, wenn einem die Sonne heiß auf den Kopf prallt. Eine spürbare Säure hilft dabei, den Wein als spritzig zu empfinden, eine Eigenschaft, die bei warmen Temperaturen oft als angenehm erachtet wird. Wenn der Wein dann noch gut gekühlt getrunken werden kann, steht dem Urlaubsgefühl kaum etwas im Wege.

Eine Traubensorte, die diese Eigenschaften fast von Hause aus mitbringt, ist der Sauvignon Blanc. Für viele die Einstiegstraube, was absolut in Ordnung ist, denn der Frühlings- oder Sommerwein soll sich ja nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Sauvignon Blanc bringt oft eine spritzige Säurenote mit und kann, im Bereich der Fruchtigkeit, in verschiedene Richtungen gehen. Während die eher exotische Fruchtigkeit - Ananas, Grapefruit, Litschi - unser Urlaubsgefühl anspricht, kann die eher "grüne" Variante - hier stechen oft Aromen von roter und grüner Paprika vor - für ein erwünschtes Gegengewicht sorgen.
Vetreter der ersten Sorte sind zum Beispiel der Sauvignon Blanc von der Riebeek Valley Wine Company aus der Riebeek Cellars-Reihe und der Estate Sauvignon Blanc von Wildekrans aus dem malerischen Bot River.  
Wer auch im Sonnenschein Komplexität sucht, dem sei der Sauvignon Blanc von Constantia Uitsig empfohlen, als "Natura Vista" gerne auch mit einem Schuß Semillon.

 

Frühjahrsweine bei Behind The Grapes

 

In eine etwas andere Richtung schlägt die weiße Traubensorte Viognier. In Deutschland kaum bekannt wird sie in Frankreich und in Südafrika recht häufig angebaut. Sie bringt eine eher florale Note mit und ist reinsortig ausgebaut eine kleine Sensation. Durch die dieser Traube eigenen Fruchtsüße kommt dem Geniesser der Wein nicht allzu trocken vor. In der Version der Riebeek Valley Wine Company gibt sich der Viognier äußerst gelungen.

Bleiben wir doch bei für Südafrika wichtigen Traubensorten. Die meistangebaute Sorte des Landes ist Chenin Blanc. Früher als Massenträger kultiviert, bringt sie heute tolle Weißweine mit Charakter hervor. Häufig wird ihre Stilistik mit Äpfeln verschiedenster Ausprägung verglichen. Sie kann Weine mit einer feinen Säurestruktur und efrischenden Fruchtnoten ergeben. Die im Swartland, nördlich von Kapstadt, ansässige Riebeek Valley Wine Company hat auch hier einen wundervollen Vertreter im Programm. Etwas aussergewöhnlicher schlägt sich der Chenin Blanc von Allée Bleue aus Franschhoek im Glas nieder. Die Chenin Blanc Trauben werden zu einem Teil aus direkter Küstennähe gelesen, bringen also einen etwas frischeren Touch mit. Außerdem ist dieser Wein mit ein wenig Viognier kombiniert. Ausprobieren lohnt sich.

Aber nicht nur Weißweine eigenen sich hervorragend für die warmen Jahreszeiten, auch die immer mehr geschätzten Roséweine können hier wunderbar eingesetzt werden. Mit ihrem prachtvollen Farbenspiel von lachsrosa bis kräftig pinkfarben reihen sie sich in die von der Sonne zum Strahlen gebrachten Umgebung ein. Hier können auch die "schweren" Rotweintrauben zeigen, was sie können. Auss dem Swartland kommt eine wundervoll trockene, roséfarbene Version der bekannten Pinotage-Traube - Südafrikas eigener Traubensorte. Sie besticht durch eine tolle Charakteristik. Wer es doch etwas fruchtiger mag, der greife zum "Starlette Rosé" von Allée Bleue, einem Rosé aus Shiraz und Sauvignon Blanc. 

 

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Eine Rubrik dürfen wir, gerade im Frühjahr und Sommer, nicht vergessen: Die Prickler. Gerade durch die Perlen erhalten diese Getränke eine erfrischende Spritzigkeit. Sie gibt es - natürlich auch aus Südafrika - in allen Kategorien. Vom leichten Secco mit üppiger Fuchtnote, über klassische Sektvariationen bis hin zur höchsten Stufe: Méthode Cap Classique (kurz: MCC). Für jeden Anlass und jeden Geldbeutel also der passende Prickler. Das gilt übrigens auch für die Stillweine.
 

Das schöne Wetter kann also kommen, die Weine dafür stehen bereit!!!

 

Fruehjahrssekt 

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Alle Jahre wieder....

Mit der Überschrift ist keinesfalls eine weihnachtliche Stimmung gemeint, sondern die jedes Jahr stattfindende Leitmesse für Wein und Spirituosen - die ProWein. In Düsseldorf treffen sich einige Hundert Produzenten, Händler und Importeure, um Neuheiten vorzustellen, neue Jahrgänge zu probieren, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Auf Seiten der Fachbesucher gibt es so viel zu entdecken, dass selbst drei komplette Messetage nicht ausreichen, um nur ansatzweise alles zu sehen. Selektion und sorgfältige Planung sind hier dringend von nöten. Schließlich möchte man ja nicht in Stress geraten ob der großen Auswahl an tollen Tropfen. 
Für Behind The Grapes ist die ProWein in mehrfacher Hinsicht ein Highlight des Veranstaltungsjahres. So residiert die Messe in der Heimatstadt des Südafrika-Spezialisten. Aufwändige Anreise und teure Hotelzimmer entfallen. Desweiteren besuchen wir die Messe nicht als Aussteller, sondern als Fachbesucher. Für uns ist es Luxus, die südafrikanischen Winzer mal nicht nach stundenlangen Flügen und etlichen zurück gelegten Kilometern zu treffen. Im Falle der ProWein haben die Winzer und Produzenten diese Reise zurückgelegt und stellen, gut gelaunt, ihre Weine vor. Für uns eine optimale Gelegenheit Freunde zu treffen und neue Entdeckungen zu machen.

Dabei feiert die ProWein im Jahre 2019 ihr 25jähriges Bestehen und die Stadt Düsseldorf ist stolz, so viele internationale Besucher willkommen zu heißen. Der Endverbraucher muss in der Regel auf einen Besuch allerdings verzichten. Die Veranstaltung steht nur Fachbesuchern offen, die Akkreditierung für die Tickets ist streng. Im Sinne aller Weingenießer steht aber ganz Düsseldorf und die Region in der Zeit vom 15.03. bis 19.03.2019 ganz im Zeichen des Rebensaftes. Unter dem Namen "ProWein goes city." finden zahlreiche Veranstaltung rund um die Messetage statt, die allen Interessenten offen stehen. 

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Diese Weinevents reichen von reinen Verkostungen bis hin zu Kombinationen von Wein mit verschiedenen Lebensmitteln, gar ganzen Menüs, oder auch Musik. Veranstaltungsorte sind ebenso vielfältig. Von der kleinen Weinbar über fast jede Art von Restaurant bis hin zum Fachhandel oder sogar Clubs und Discos ist jedes Jahr eine große Auswahl geboten.

Auch wir von Behind The Grapes zeigen uns von unserer besten Seite und bieten am Freitag, 15.03.19 Südafrika-feeling pur. In der aussergewöhnlichen Atmosphäre der Räumlichkeiten von "na und? marx antik" auf der Worringer Straße in Düsseldorf-Flingern veranstalten wir eine geführte Weinprobe mit unserem neuen Partner Constantia Uitsig aus dem ältesten Weinanbaugebiet Südafrikas. Dabei wird nicht nur Firmengründer Oliver Willem Neusser spannendes über die Weine und das atemberaubende Land zum Besten geben, ein Vertreter des Weinguts selbst führt im Detail durch die Geschichte von Constantia Uitsig und die tollen Tropfen, die zur Verkostung stehen. Mit einem leichten Schwerpunkt auf Weißwein gibt es aber auch Rot- und Dessertweine sowie einen Méthode Cap Classique - Südafrikas ChampagnerArt - zu probieren. Dabei gibt es Eindrücke "hinter den Trauben" aus erster Hand sowie leckere südafrikanische Snacks. Start ist 19 Uhr und die Tickets sind stark limitiert. Wir erwaren, wie in jedem Jahr, einen Abend, den man so schnell nicht vergisst. 

Weitere Information sowie Tickets gibt es unter Events und Termine
Wer sich schon ein paar Eindrücke und ein bißchen Vorfreude zum Weingut Constantia uitsig holen möchte, klickt hier.

 

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Warum so wenig aus Stellenbosch?

Die in der Überschrift gestellte Frage höre ich gerade auf Festivals und Weinmessen recht häufig. Die interessierten Genießer am Stand wundern sich oftmals, warum ich nur ein Weingut aus Stellenbosch aktuell im Programm habe. Das kann ich beantworten: Ich suche meine Winzerpartner in Südafrika nicht nach dem jährlichen Besucherstrom aus. Viele deutsche Südafrikaurlauber machen während ihres Aufenthaltes am Kap eine Stipvisite in den Winelands, eben häufig in Stellenbosch. Es liegt sehr nah an Kapstadt und hat alleine mehrere Weinrouten für Touristen zu bieten. An diesen Weinrouten liegen viele tolle Weingüter, deren Namen sich der geneigte Tourist auch meist merkt und dann, zu Hause angekommen, im Alltag genießen möchte. Das ist sehr verständlich. Allerdings ist Stellenbosch nur einer von vielen geschäftigen und, nebenbei, auch wunderschönen Weinorten östlich, südöstlich und nördlich von Kapstadt. Wer sich nur auf Stellenbosch konzentriert, verpasst so einiges. Und zwar an architektonischen wie auch an Wein-Highlights. Ich verstehe natürlich, dass man als Tourist mit dem Plan, zum Beispiel die Gardenroute zu befahren, Straußenfarmen zu besuchen und auch dem Kruger Nationalpark einen Besuch abzustatten, nicht ewig viele Tage in den Winelands verbringen kann. So muss ganz zwangsläufig eine Auswahl getroffen werden. Diese ist meist willkürlich, da die schiere Anzahl an Weingütern eine groß angelegte Recherche erfordert. Oder man erhält Tips von Freunden, die schon mal am Kap waren, meist allerdings auch "nur" in Stellenbosch. 
Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Es gibt tolle Weingüter und Weine in diesem so gut bekannten Ort. Die Weine und ihre Macher und Macherinnen sind wundervolle Beispiele für das, was im Land Südafrika in Weinflaschen alljährlich gefüllt wird. Doch es gibt soviel mehr zu entdecken. Ich habe es mir auf die Fahne geschrieben, Weingüter nach Deutschland zu holen, die es hierzulande kaum oder noch gar nicht gibt. Zusätzlich müssen die Weine Charakter haben, eben etwas Besonderes. Das Weingut sollte eine spannende Geschichte besitzen, etwa eine Jahrhunderte zurückreichende Historie oder auch einzigartige Bodenverhältnisse, die sich dann auch im Wein erspüren lassen. So lässt sich das Augenmerk der Genießer auch auf Regionen lenken, die noch nicht bereist wurden. Bei über 550 Weinproduzenten in Südafrika gibt es für alle noch etwas zu entdecken. Im Norden Kapstadts erstreckt sich zum Beispiel der Distrikt Swartland mit schon recht heißen und trockenen Gebieten. Hier wachsen die Trauben für aussergewöhmliche Rotweine, aber auch für vollmundige Weiße. Shiraz findet hier einzigartige Gegebenheiten für einen tollen Aufwuchs. Hier gibt es viele kleine Orte, die, zugegeben, nicht so touristisch erschlossen sind wie eben Stellenbosch, aber eben dadurch einen gewissen Reiz ausüben.

Weinbauregionen Südafrikas


Verlässt man Kapstat in Richtung Südosten, in Richtung Hermanus, dem Ort an der Walker Bay, von dem aus man am besten Wale beobachten kann, ist man ununterbochen in den Winelands unterwegs. Walker Bay ist ein eigener Weinbaudistrikt und erzeugt in küstennah gelegenen Weingütern faszinierende "Cool Climate" Weine. Diese zeichnen sich durch Frische und Spritzigkeit aus, auch viele Rotweine. 
Kurz vor Hermanus liegt der Ort Bot River. Von hier kommen die Weine unseres neusten Partners, dem Wildekrans Wine Estate. Im Jahre 1864 als einfache Farm gegründet, produziert man hier seit Anfang der 1900er Jahre vorzügliche Weine, hauptsächlich ausgewogene und charaktervolle Rote. Diese Weine haben durch ihre Herkunft eine ganz eigene Note.

 

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Es finden sich die typisch südafrikanischen, recht kräftigen Rotweineinschläge. Die Küstennähe gibt aber ihr Übriges dazu. Durch die herrschende Meeresbrise können die Beeren viel "relaxter" aufwachsen und entspannt ausreifen. Dabei entwickeln sie eine tolle Frabe und ein ausgewogenes Säuregerüst. Wildekrans schickt uns Weine, die jeder für sich selbst genossen werden können. So gestatten sie Cabernet Franc- und Merlot-Trauben eine geschmacklich perfekte Hochzeit und haben ein kreatives Händchen für für Südafrikas eigene Traube: den Pinotage. Die Weine der "Barrel Select Reserve"-Range werden international gefeiert, jeder Jahrgang aufs neue. Hochfeine und mehrfach ausgezeichnete Weine, die man nicht verpassen sollte. Wenn man auf seiner Reise durch Südafrika also nur Zeit für einen einzigen Ort in de Winelands hat, darf es natürlich Stellenbosch sein. HIer kann man viel erleben und genießen! Dennoch mein Rat: Den Blick über den Tellerrand nicht verlernen!

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Mein Herzblut - oder wie ich südafrikanischen Wein sehe

„Ein Treffen mit den Mitbewerbern aus dem Weinhandel ist immer spannend. Denn anders als ich, haben nicht alle Händler ausschließlich südafrikanische Tropfen im Programm. So liegt deren Fokus bei Absatz, Logistik und Kundengewinnung natürlich auch etwas anders als bei mir. Ich führe nur südafrikanische Weine, und das auch nur von Erzeugern, die ich persönlich kenne und besucht habe. Auf all den Reisen in die Winelands vor den Toren Kapstadts bleibt es kaum aus, sich auch mit Land, Leuten und Kultur auseinander zu setzen. Neben dem Wein an sich der spannendste Aspekt in meinem Beruf. Anders als bei einigen Mitbewerbern ist es für mich aber kein Beruf – sondern eher Berufung. Daher ist es nur zu verständlich, dass ich häufig emotional reagiere wo andere rein sachlich argumentieren. Aber das ist für mich als Geschäftsmann, der auch wirtschaftliche Aspekte bedenken muss, kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil: Der hohe emotionale Einsatz gibt mir bei meiner Arbeit täglich die Authentizität, die auch meine Kunden – ich nenne sie Genießer – ansteckt. Damit bin ich auch direkt beim Hauptthema: dem Südafrikavirus.
Es gibt ihn wirklich, als solches nicht sichtbar, aber in seinen Auswirkungen doch klar erkennbar bei allen, die ihn in sich tragen. Gerade hierzulande verbreitet er sich rasend schnell. Wie neuste Studien zeigen, kennen eine hohe Zahl von Menschen in Deutschland diesen Virus. Entweder haben sie ihn selbst oder kennen zumindest ein oder mehrere Personen in eigenen Umkreis, die sich „angesteckt“ haben. Das macht es für uns Weinhändler vermeintlich einfach unsere tollen Tropfen aus diesem ebenso tollen Land an den Mann und die Frau zu bringen. Sollte man zumindest meinen. Aber nur weil jemand im eigenen Bekanntenkreis über nichts anderes mehr spricht, als seine letzte Südafrikareise, greift man selbst jetzt nicht unbedingt zu eben solchen Weinen. Die schier unüberschaubare Vielfalt von Weinen aus der ganzen Welt macht es dem Genießer sehr schwer, sich alleine zurechtzufinden. Kompetente Beratung ist absolut gefragt und dringend nötig. Daher beschäftigen große, gut sortierte Lebensmittelhändler auch gerne mal Sommeliers, um den Kunden im Geschäft die Richtung zu weisen. Auch im Internet wird man sicherlich viele Informationen über den eigenen potenziellen neuen Lieblingswein finden. Allerdings mutet die Suche nach diesen Informationen eher nach der Suche der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen an. Südafrika hat zurzeit knapp 560 verschiedene Weinerzeuger. Nicht alle sind in Deutschland erhältlich, doch steigt diese Zahl immer mehr an. Wie also soll man als Genießer zurechtkommen?

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Hier kommen wir Fachhändler ins Spiel.
Solche mit gemischtem Programm, also auch Weinen aus anderen Herkunftsländern, pochen gerne auf eine große Vielfalt. Sollte man also feststellen, dass die – meist in geringer Anzahl gelisteten – Weine aus Südafrika dem einzelnen Genießer nicht passen, kann leicht auf Weine anderer Herkünfte gesprungen werden. Das ist sicherlich keine verwerfliche Praxis, bringt die südafrikanische Weinbranche aber nur bedingt weiter.
Fachhändler, die ausschließlich Weine aus einem Produktionsland führen, in unserem Fall aus Südafrika, werden oft als eingeschränkt wahrgenommen. Das sind sie aber bei Leibe nicht. Das richtige Wort heißt: Spezialisten! Sie sind es, die nicht nur einen generellen Einblick in die Vielfalt der südafrikanischen Weinwelt haben, sondern die auch sehr detaillierte Informationen liefern können. Warum sollten sie sich denn sonst spezialisiert haben? Aber hier liegt oftmals der sprichwörtliche Hase im Pfeffer. Eine Weinberatung erfolgt oft nach den gängigen Kriterien. Also Farbauswahl, Alkoholgehalt, Restzuckerwerte und Geschmackseigenschaften. Dies sind unbestreitbar wichtige Faktoren bei der persönlichen Weinauswahl und tragen sicherlich den Hauptteil daran, ob der Wein schmeckt oder nicht. Die Unterscheidung, ob er schmeckt oder nicht, nehme ich bei Weinen anderer Herkünfte allerdings genauso vor. Die südafrikanische Weinbranche und damit auch die entsprechenden Händler haben aber noch viel mehr Pfunde, mit denen sie wuchern können. Hier spielen natürlich alle touristisch geprägten Faktoren eine große Rolle, so zum Beispiel die malerische Landschaft, das meist schöne Wetter und die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten auch außerhalb der Winelands. Aber die Weinerzeuger haben noch viel mehr im Repertoire. So hat jedes einzelne Weingut eine meist lange, über Generationen währende Geschichte. Die Traubenbauern und Weinerzeuger leben und arbeiten meist in einem innigen und von sich aus eingerichteten Verhältnis mit der Natur. Nachhaltigkeit wird sehr großgeschrieben, und das nicht, weil der Staat dies aufoktroyiert. Südafrika hat eines der modernsten Nachhaltigkeitssysteme der gesamten Weinanbauenden Nationen. Die Winzer vor Ort können sich hier anschließen und haben in der Folge einen riesigen Katalog an Kriterien zu erfüllen, um als äußeres Zeichen und nach erfolgter, unabhängiger Prüfung ein Siegel auf den eigenen Weinflaschen zu bekommen. Die Aussagekraft dieses Siegels ist enorm, auch für den Verbraucher. Leider weiß kaum ein Genießer von südafrikanischen Weinen, was dieser „Aufkleber“ auf der Flasche zu bedeuten hat. Wie kann das sein? Das ist mir unverständlich. Auf jeder Veranstaltung, wie Messen und Genussfestivals, oder den zahlreich von mir durchgeführten privaten Verkostungsabenden mache ich das Siegel und die Nachhaltigkeit zum Thema. Dies mag als recht trockener Stoff empfunden werden, stellt aber für den Genießer einen absoluten Mehrwert da, der auch für seine weiteren Kaufgewohnheiten wichtig werden kann. In meinen Seminaren und Verkostungen ist dies immer der längste Punkt, bevor ich fortfahre über Land und Leute zu schwärmen. Die Teilnehmer nehmen dies immer sehr dankbar an und freuen sich über eine Information, die direkten praktischen Nutzen hat. Leider passiert diese wichtige Aufklärung aber viel zu selten. Ein wichtiges Verkaufsargument wird unter den Teppich gekehrt. Zusätzlich gibt es Stimmen, die fordern, das bestehende Siegel durch ein angeblich einfacher zu erkennendes Symbol zu ersetzen, damit der Genießer – vor allem am Weinregal im Supermarkt – einfacher südafrikanischen Wein erkennen kann. Der Ruf, dass sich die Weinbranche an der Südspitze Afrikas gefälligst in vielen Punkten, dem deutschen Markt und damit vor allem den deutschen Händlern anpassen soll, ist durchaus hörbar. Das ist meines Erachtens gar nicht nötig und kommt ziemlich hochnäsig daher. Die Winzer in Südafrika leben in unsicheren Zeiten. Politik, soziale Belange und Arbeitslosigkeit machen die Lage auch für bestehende Betriebe nicht unbedingt leichter. Dazu kommt die herrschende Wasserknappheit Ende 2017/ Anfang 2018. Des Weiteren ist Deutschland nur eines von mehreren wichtigen Exportländern. Wie vermessen ist das da, lauthals Reformen im Erzeugerland zu fordern, selbst aber unbeweglich zu bleiben. Ein anderes, mehr auf Leidenschaft und Selbstbewusstsein basierendes Beratungssystem für interessierte Genießer ist einfacher umzusetzen, als ein so weit entferntes Land umkrempeln zu wollen.
Nahezu alle Weinbetriebe kümmern sich fast schon liebevoll um ihre Mitarbeiter. So leben meist nicht nur die eigentlichen Angestellten auf der Farm oder in unmittelbarer Nähe, sondern auch deren Familien haben dort ihr Heim. Die Betriebe eines Tals oder eines Ortes kümmern sich meist um die Schulbildung und die Krankenversorgung. Kriminalität und Arbeitslosigkeit ist in den eigentlichen Winelands gerade im Vergleich zu den Werten in Kapstadt sehr gering. Die Kinder der Farmarbeiter haben so den Luxus, sicher und geschützt aufzuwachsen und treten meist gerne auch beruflich in die Fußstapfen der Eltern. Das passiert übrigens nicht nur auf Weingütern, die in diesem Bereich Marketing betreiben und mit der kostenfreien Ausbildung schwarzer Arbeiter und der Förderung weiblicher Angestellter im eigenen Betrieb werben. Natürlich kann man sich als Händler auf solche Betriebe werfen, dieses Thema deutlich herausstellen und mit beruhigtem Gewissen schlafen gehen. Aber den unzähligen Betrieben, die dies tun ohne sich selbst damit ins Rampenlicht zu stellen wird damit keine Rechnung getragen. Anstatt zu betonen, dass diese soziale Seite allenthalben gang und gäbe wird, wird das eigene Engagement mit Hilfe solcher Vorzeigebetriebe in den Vordergrund gestellt. Sicherlich auch eine Möglichkeit.

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Ich halte es lieber damit, nicht nur als Botschafter der Weingüter aufzutreten, die ich selbst im Programm habe. Das passiert automatisch und liegt in der Natur der Sache. Ich sehe mich als Vertreter und Botschafter eines Landes, welches es mehr als verdient hat auch in Zukunft positiv in aller Munde zu sein. Denn Land und Leute sind, trotz oder vielleicht wegen aller sozialen Probleme, außergewöhnlich liebenswert. Wir Europäer aus den großen Industrienationen können uns oftmals eine Scheibe abschneiden, wenn es um die allgemeine Lebenseinstellungen geht. Wirtschaftlicher Erfolg hat nicht den überhöhten Stellenwert wie hierzulande. Das Leben gehört auch in unsicheren Phasen gefeiert. Das können wir auch tun. Am besten mit einem Schluck lebensfrohen südafrikanischen Wein, vielleicht bei einem guten Buch oder nach getaner Gartenarbeit im heimischen Liegestuhl. Ein bejahendes Lebensgefühl kann ich mir überall bereiten. Ein wenig Südafrika im Herzen kann dabei nicht schaden.
Und so bleibe ich dabei: Ich empfehle auch weiterhin südafrikanische Weine, lasse es dabei aber nicht bewenden. Ganz im Gegenteil: Ich werde immer das südafrikanisches Lebensgefühl mittransportieren. Ich kann auch nicht ohne dieses leben. Und warum nicht teilen?“

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Bio oder Fairtrade? Oder beides?

Der Weingeniesser von heute wird immer kritischer. Das ist eine gute Entwicklung. So haben minderwertige Weine oder Weine aus der Massenprodutkion immer weniger Chancen auf dem Markt. Auch "Weinanfängern" wird immer deutlicher, dass die Flasche Wein, die für schmale 1,79 Euro im Regal steht, nicht wirklich hochwertig und liebevoll produziert werden kann. Hier mögen sicherlich trinkbare Tropfen dabei sein und diese sehr günstigen Weine mögen der Einstieg für den Beginner sein, die Endstation in der persönlichen (Geschmacks)entwicklung sollten sie allerdings nicht darstellen.

Ungeachtet der preislichen Vielfalt auf dem Markt, gibt es aber noch andere Kategorien, die der geneigte Geniesser beim Weinkauf breücksichtigt. Immer mehr Menschen hinterfragen auch die Herstellungsmethoden ihres potenziellen Lieblingsweins. Wird viel Chemie verwendet? Zum Beispiel als Düngemittel oder Pestizid? Welche Mittel werden zur Klärung des Weins im Weinkeller verwendet? Natürliche oder ebenfalls chemische? Und wie werden überhaupt die Mitarbeiter des Weinguts behandelt? Letztere Frage stellen sich viele bei Herkünften aus Übersee. Hierzulande gehen wir davon aus, dass dieser Punkt schon von gesetzeswegen unstrittig ist. Selbst wenn der Weinerzeuger im Einklang mit Natur und Mensch arbeitet, wie bekommt das der Käufer der Flaschen gewahr?

Auf dem Flaschenetikett stehen solche Informationen nicht unbedingt. Das ist nicht in allen Ländern vorgeschrieben. In manchen Wein produzierenden Ländern ziert ein Siegel die Flasche, wenn der Winzer bei der Erzeugung entsprechende Kriterien einhält. Dies gilt insbesondere bei offiziellen Faritrade-Produkten.

FairTrade

 

Südafrika ist das Land mit den meisten Fairtrade-Weinen weltweit. Aber was heisst das für den Kunden? Nun, jeder Wein, der dieses Siegel tragen darf, ist nach den strengen Richtlinien der international operierenden Faritrade-Organisation hergestellt. Dies betrifft allerdings nur am Rande die tatsächliche Aufzucht von Reben und Trauben. Bei Fairtrade geht es eher um die Einhaltung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen. So bekommen die Arbeiter nicht nur den im Land üblichen Mindestlohn, sie erhalten auch zwingend die nötigen Unterweisungen für Maschinen und Arbeitsgeräte, leider nicht immer selbstverständlich. Auch hygienische und gesundheitliche Grundversorgung muss im Betrieb vorhanden sein. Weitreichender ist die Tatsache, dass von jeder unter Fairtrade-Logo verkauften Flasche ein fester Prozentsatz des Umsatzes in einen Fonds für die Mitarbeiter fliesst. Hieraus werden, als Beispiel, die Finanzierung von Kindertagesstätten, bessere Essensversorgung, Transportmittel für die Mitarbeiter und die weitere Gesundheitsförderung bestritten. Damit dies alles gelingt, werden diese Kriterien regelmässig in jedem beteiligten Unternehmen streng kontrolliert.
Es ist also gar nicht verkehrt, auf dieses Logo zu achten.

Gibt es nicht weitere oder andere Möglichkeiten, dem Kunden zu zeigen, dass auch der Umgang mit den natürlichen Ressourcen nachhaltig erfolgt? In Südafrika gibt es tatsächlich ein weltweit einzigartiges System. Auf den meisten südafrikanischen Weinflaschen findet man am Flaschenhals ein weiteres Siegel. Dies gibt es in grau und grün. 

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Beide sagen für den Endverbraucher Folgendes aus: Jahrgang, Rebsorten und Herkunft, die auf dem Etikett abgedruckt sind, stimmen mit dem Inhalt der Flasche überein. Ausserdem ist diese Flasche in Südafrika abgefüllt worden. Fehlt das Siegel, ist der Wein als Massenware nach Europa gekommen und hier abgefüllt worden. Zusätzlich ist auf jedem Siegel eine Nummer, die es ermöglicht, die einzelne Flasche bis auf den Weinberg zurück zu verfolgen. Ein wichtiges Instrument für die Verbraucher. Beim grünen Siegel kommt hinzu, dass der Winzer verpflichtet ist, noch weniger künstliche Substanzen in Berg und Keller zu verwenden, als das staatliche Weinbaugesetz ohnehin erlaubt. Auch muss der Winzer, der dieses grüne Siegel bekommen möchte, sein Nutzwasser selbst wieder aufbereiten, seinen Mitarbeitern arbeitssicherheitstechnische, hygienische und gesundheitliche Grundlagen bieten (ähnlich wie bei Fairtrade) und, nicht unwesentlich, mindestens zwei Hektar seines eigenen Landes unter Naturschutz stellen. Hier darf also nichts wachsenund leben, was nicht in die hiesige Flora und Fauna gehört. Dies sicherzustellen liegt in der Verantwortung des Winzers. So kommt es dazu, dass in Südafrika mehr von Winzern besessenes Land unter Naturschutz steht als für die Aufzucht von Reben verwendet wird. Eine erstaunliche Leistung.

Ein tatsächlichs Bio-Siegel wie wir es aus Europa kennen, gibt es allerdings bei südafrikanischen Weinen nicht. Das grüne Siegel ist hier schon sehr nachhaltig. Wenn der Geniesser aber gerne Weine verkosten möchte, die komplett ohne künstliche, chemische Zusätze in Berg und Keller hergestellt werden, sollte er nach dem Wort "organic" auf dem Etikett Ausschau halten. Steht das nämlich drauf - entweder direkt auf der Vorderseite oder im Text auf der Rückseite - ist dieser Wein tatsächlich biologisch hergestellt worden. Eine weitere Kennzeichnungspflicht besteht zurzeit nicht. Allerdings sind die Winzer natürlich stolz auf solche Produkte und erwähnen es gerne auf ihren Etiketten.

Der geneigte Leser fragt an dieser Stelle sicher nach einer Empfehlung. Sher gerne, hier kommt sie! Die vier Weine von Earthbound vereinen nämlich sowohl das grüne Siegel als auch das Fairtrade-Logo mit der biologischen also -organic - An- und Ausbaumethode. Im Weißweinbereich stehen hier reiner Sauvignon Blanc und Chenin Blanc parat. Im roten Sektor Cabernet Sauvignon und Pinotage. Und das Beste dabei: alle vier Weine schmecken hervorragend und sind eine Probe wert!

 

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Aktuell in aller Munde: GIN

Ein absoluter Trend im Getränkebereich ist aktuell der Gin. Auf fast allen Genussmessen und ähnlichen Events finden sich neu aufgelegte oder - jeweils als Premiere - ganz neue Ginsorten. Auch deutscher Gin ist immer häufiger in den Regalen der Händler zu sehen. Das ist auch nicht verwerflich, schliesslich ist die Herstellung von Gin heute nicht mehr auf ein einziges Produktionsland beschränkt. Vorläufer des Gin ist tatsächlich der Genever aus den Niederlanden. Ein klassischer Wacholderschnaps, der mitte des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden nach England kam und dort regen Zuspruch fand. Im Laufe der Jahre wurde dieser Schnaps auf den britischen Inseln nur noch Gin gennant. Zeitweise musste ein Getränk mit diesem Namen zwingend aus englischem Getreide bestehen. Stärkehaltiger Ausgangsstoff, wie eben Getreide, ist auch heute nocht Quelle des Alkohols, die Gebietsbeschränkung ist allerdings aufgehoben. Der Alkohol wird mit allerlei Würzigem oder Fruchtigem aromatisiert. Neben Wacholderbeeren können hier die verschiedensten Produkte genutzt werden, unter Kennern spricht man hier von Botanicals

 

 

Restaurant Wilderer

 

Warum schreibe ich darüber? Nun, auch in Südafrika wird Gin hergestellt. Einen sehr aussergewöhnlichen Vertreter musste ich nach dem Probieren einfach ins Programm nehmen. Die Wilderer Distillery im wunderschönen Paarl nahe der Metropole Kapstadt brennt seit 1994 eine ganze Palette an Hochprozentigem. Helmut Wilderer, leider im Jahr 2016 verstorben, gründete die erste Destillerie Südafrikas nach seiner Ankunft aus dem heimischen Baden. Sein Sohn Christian übernahm die Geschäfte und entwickelte einen Gin, der seinesgleichen sucht. Alle Zutaten sind natürlich und stammen ausschliesslich aus der Region um Kapstadt. Einige der Botanicals sind für unsere Geschmäcker eher ungewöhnlich. So verwendet Wilderer Wildkräuter, Wurzeln und Gewürze wie zum Beispiel Honeybush. Diese Strauchpflanze wächst nur in Südafrika. Sie ähnelt dem Rooisbush und wird auch als Tee aufgegossen. Ebenfalls nur in der Region um Kapstadt heimisch und als Tee verwendbar ist Buchu. Buchu wird gerne von den Sangomas, den einheimischen Naturheilern, verwendet. Eine weitere Heilpflanze ist in diesem würzigen und trotzdem weichen Gin enthalten. Die südafrikanische Teufelskralle - oder Devil's Claw - ist ein Sesamgewächs und gibt dem Destillat eine unvergleichliche Note. Aus der Familie der Minzgewächse findet das afrikanische Löwenohr seinen Eingang in diese Ginkomposition. Ein anderer Name für das Löwenohr ist auch wilder Cannabis. Er ist THC frei und gibt eine schöne, ungeahnte Würze. Mit 45% vol. Alkohol ist er sicher kein leichter Vertreter seiner Art, trotzdem gleitet er weich und elegant die Kehle herunter. 
Zu diesen Wildgewächsen aus dem landschaftlich beeindruckenden Western Cape gesellt sich reinstes Quellwasser aus den Franschhoek Mountains. Das Team um Christian Wilderer ist, zu recht, sehr stolz auf dieses südafrikanische Erzeugniss. Auch Kritiker, Experten und, nicht zuletzt, die Konsumenten wissen diese grandiose Spirituose zu schätzen. Der Wilderer Fynbos Gin wurde schon mehrfach mit internationalen Goldauszeichnungen bedacht. Die große Hingabe, die aussergewöhnlichen Zutaten und die Arbeit im Einklang mit der Natur machen diesen Gin zu einer wahren Perle. Perle ist übrigens auch der übersetzte Name des Ortes, an dem dieser Gin produziert wird: Paarl.

Wilderer Fynbos Gin im Shop

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Wie kommt eigentlich ein Wein in unser Programm?

Das ist eine berechtigte Frage und gar nicht mit einem Satz zu beantworten. Für die bewusste Auswahl spielen einige Kriterien eine Rolle.
Bei Weingütern, die wir schon vertreten, ist das Verfahren recht simpel. In den meisten Fällen werden wir vom Winzer informiert, dass er etwas Neues im Programm hat. Das geschieht entwerde per Email, auf Fachmessen oder - meine liebste Möglichkeit - bei einem Besuch vor Ort. Der entsprechende Wein wird dann bei nächst möglicher Gelegenheit probiert und wir entscheiden, ob das Geschmacksprofil in unser Sortiment passt oder nicht. Der Preis pro Flasche spielt hier natürlich auch noch eine Rolle. Wenn das alles stimmt, ist der Wein fortan dabei.
Bei für uns neuen Winzern sieht es allerdings etwas anders aus. Auf neue Winzer und Weingüter treffen wir meistens auf Fachmessen wie der ProWein in Düsseldorf, der Südafrika Weinshow in Frankfurt oder der CapeWine in Kapstadt. Manchmal finden wir aussergewöhnliche und interessante  Produzenten dagegen auch im Internet. Allen ist gemein, dass sie uns die Möglichkeit geben müssen, die für uns in Frage kommenden Weine zu verkosten. Das ist nie ein Problem, schliesslich liegt den Winemakern daran, ihren Wein zu verkaufen. Auf Fachmessen ist die Verkostung anstandslos möglich und Teil des Tagesprogramms.
Also: Wir probieren, befinden den einen oder anderen Wein für gut oder besser und wollen diese unseren Kunden präsentieren. Aber deshalb wird von unserer Seite noch nicht zwangsläufig eine Bestellung platziert. Denn erst wollen wir die Gegebenheiten vor Ort sehen und erfahren. Dies geschieht dann während unseres nächsten Besuchs in einer der schönsten Weinregionen weltweit. Dort schauen wir uns die Reben an, lassen uns den Weinkeller zeigen und lernen dabei Mitarbeiter und Familienmitglieder kennen. Unser Augenmerk legen wir besonders auf die Arbeits- und oft auch Lebensbedingungen der Menschen, die dort ihr tägliches Werk verrichten. Erst danach entscheidet sich, ob der Winzer oder das Weingut in die Behind The Grapes-Familie aufgenommen wird.

Hin und wieder passieren auf diesen Reisen aber auch unerwartete Dinge. Dann versteht man sich mit einem Winzer- und Kellermeister so gut, dass man ein wenig Freizeit in Kapstadt zusammen verbringt. So tatsächlich geschehen. Besagter Winzer stellte uns eines gemütlichen Abends einen deutschen Oenologen vor, der seit einiger Zeit in der Nähe der Mutterstadt (so nennen die Einheimischen Kapstadt) lebt. Zu viert verlebten wir einen geselligen Abend und bei dem einen oder anderen alkoholhaltigen Getränk kam die Idee auf, doch einen Wein nach unseren eigenen Vorstellungen zu bereiten und exklusiv anzubieten. Aus einer Idee wurde ein Grundkonzept und bald auch eine Strategie. Vielfältige Fragen mussten geklärt werden. Welche Rebsorten, welche Stilistiken sollten auf die Flasche kommen. Drei Sorten sollten es im ersten "Wurf" sein, so beschlossen wir. Im Anschluss begann der komplette und sehr komplexe Prozess vom Suchen und Finden des "richtigen" Weins. Viele Versuche, viele Verkostungen und einige Stunden der produktiven Diskussion wurden benötigt, um das zu erreichen, was mit unseren "eigenen" Weinen unter dem Titel van Toorn nun in der Flasche zu finden ist: Fruchtigkeit, Trinkfreude, einfach tolle Weine, auf die wir sehr stolz sind!

Hier geht es zur Übersicht unseres exklusiven Angebots von van Toorn.

 

van Toorn

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Südafrika Weinshow 2016

Am Sonntag, 04.09.16, lud die deutsche Depandance der "Wines of South Africa" zur Südafrika Weinshow. Hierzu versammelten sich 60 Aussteller in einem schicken Tagungsraum im Franfurter Westend und boten ihre vielfältigen Tropfen dem Fachpublikum feil. Einen gnazen Tag hieß es für die interessierten Besucher Kontakte knüpfen und natürlich ganz viel tollen Wein probieren. Dabei fängt für mich die Vorbereitung auf so einen Besuchstag schon einige Woche früher an. Schließlich muss man ja mit Ordnung und einem Plan in eine solche Veranstaltung gehen. Jeder der 60 Aussteller bringt mindestens fünf eher mehr Weine zum Probieren mit. Dazu kommt eine sogenannte "Free Tasting Area", in der die Weine nach Themen sortiert zur freien Verfügung stehen. Es ist schier unmöglich alle angebotenen Weine zu probieren. Daher war gute Vorbereitung ein Muss. Dankenswerter Weise hatten die Veranstalter einen Ausstellerkatalog online gestellt, der auch die an jedem Stand zu verkostenden Weine auflistete. So konnte ich im Vorfeld eine persönliche Liste erstellen, mit den Tropfen, die ich unbedingt probieren wollte. Gut gerüstet mit allerlei Informationsmaterial von Behind The Grapes ging es also am frühen Morgen auf nach Frankfurt. Die schnelle Fahrt im ICE liess kaum Zeit für ein Frühstück. Im dauerverregneten Frankfurt angekommen, führte mich der nächste Weg direkt ins Veranstaltungshotel. Nach einem sehr freundlichen Empfang konnte es dann los gehen. Der Raum war eng mit Ausstellern belegt und eine Menge Fachbesucher waren auch schon dort. Ganz besonders freute ich mich über die Anwesenheit der Olifantsberg Family Vineyards, die ihre Weine schon vor einem Jahr bei Behind The Grapes platziert hatten und seitdem treue Partner sind. Eigentümer Paul und die hoch motivierte Winzermeisterin Elizma begrüßten mich freudig an ihrem Stand.

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Winzermeisterin Elizma und Blogger und Weinhändler Oliver Willem Neusser             Eigentümer Paul und seine kurzzeitige Unterstützung :-)

Neben ein paar geschäftlichen Worten und ein paar Schlucke ihres aussergewöhnlichen Weins wurde die Stimmung eher freundschaftlich. Ich freue mich sehr dieses wunderbare Team an Bord haben zu dürfen. 
Doch nicht nur bekannte Gesichter warteten auf meinen Besuch. Auch neue Produzenten aus dem, für mich, schönsten Weinland der Welt wollten entdeckt werden. Los ging es mit den Weinen von Alleé Bleue. Hier wollten drei verschiedene Ranges und Schaumwein entdeckt werden. Überdurchschnittliche Weine flossen bei dieser Verkostung ins Glas. Viele Hintergrundinformationen konnte ich vom aus Südafrika angereisten Mitarbeiter des Weinguts bekommen. Sowohl die Weiß- als auch die meisten Rotweine konnten mich überzeugen. Vielleicht eine tolle Ergänzung unseres Repertoires. 
In der Zwischenzeit füllten sich die Räumlichkeiten immer mehr. es war schön zu sehen, dass das Thema des südafrikanischen Weins soviele Händler und damit hoffentlich auch Weingenießer interessiert und begeistert. Das Land, die Weine und die Menschen sind es absolut wert, sich für sie zu begeistern. Auch ein deutscher Tagungsraum kann das südafrikanische Flair aufnehmen und wiedergeben. Die Gespräche an den einzelnen Ständen waren unterhaltsam, ehrlich und immer von einer ständig spürbaren Freude geprägt. Dabei merkt man den Produzenten an, dass sie immer eine ganze Hand voll Stolz mit im Gepäck haben. Und ich finde, das haben sie mit Recht!!!!

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Auch in der Free Tasting Area war stendig etwas geboten. So referierten in lockerer Reihenfolge und ebenso lockerer Atmosphäre einzelne Winzer zu bestimmten Themen und reichten die entsprechenden Weine dazu. Die Pinotage-Verkostung war spannend und lehrreich. Weiter ging es mit den Ständen und den passenden Weinen von Hoopenburg, Thandi, Klein Constantia, uniWines und einigen mehr. Leider steigt einem an so einem Tag doch noch der Alkohol in den Kopf, auch wenn zwischendurch immer wieder gespuckt wird. Also muss man irgendwann die Reißleine ziehen, bevor man die Professionalität verliert. So sind mir leider einige wunderbare Weine entgangen. Mein persönlicher Katalog aus der Vorbereitung war nur zu einem Teil abgearbeitet. Aber so bleibt die südafrikanische Weinwelt weiterhin spannend und es gibt auch auf zukünftigen Veranstaltungen dieser Art noch einiges zu entdecken.
Ein großer Dank geht an die Organisatoren dieses Tages, der rundum erfolgreich verlief.

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In der Mitte: Marc Almert, Gewinner des WOSA Sommelier Cups 2016 Germany

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Onlineshop und Wein-Tastings - passt das zusammen?

Südafrikanischer Wein ist die Spezialität von Behind The Grapes. Punkt. In einem Land wie Deutschland, das selbst Wein anbaut, ist es mitunter schwierig Weine aus anderen Anbauländern an den Mann und die Frau zu bringen. Erschwert wird dies auch noch, wenn nach wie vor wenige Informationen über den Wein aus Südafrika kursieren. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich allemal, da Südafrika absolut tolle Weine mit viel handwerklichem Geschick und einer unverbrüchlichen Verbundenheit zur Natur produziert. Diese guten Tropfen müssen den Platz im eigenen Weinregal ja nicht unbedingt für sich alleine beanspruchen. Eine nicht zu unterschätzende Ergänzung sind sie doch auf jeden Fall. Aber wie kommt der geneigte Weingenießer selbst zu dieser Erkenntnis? „Na durch Probieren natürlich!“ ist der nicht unberechtigte Ausruf. Dafür gibt es gerade bei Onlineshops ohne eigenes Ladenlokal auf den ersten Blick keine Möglichkeit. Aber eben nur auf den ersten Blick.
Die erste Möglichkeit ist, eines der immer häufiger stattfindenden Genuss-Festivals zu besuchen. Auch Behind The Grapes präsentiert hier regelmäßig eine Auswahl aus dem eigenen Weinprogramm. Die Termine und Orte werden stets rechtzeitig auf www.behind-the-grapes.de veröffentlicht. Auf solchen Veranstaltungen stehen die Mitarbeiter persönlich Rede und Antwort zu den Weinen und Südafrika als Weinland. Viele Informationen und Eindrücke können hier vermittelt werden. Auch Reisetipps für einen Besuch von Kapstadt und Umgebung können an solchen Tagen in lockerer Atmosphäre ausgetauscht werden.

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                                           Behind The Grapes - Live vor Ort

Stichwort „Reise“: Eine wunderschöne Möglichkeit, die Weine Südafrikas kennen zu lernen, ist natürlich die Entdeckung vor Ort. Eine einmalige Gelegenheit auch Land und Leute und den ein oder anderen Weinkeller zu erkunden.
Für alle, die sich die Erinnerungen an solch eine Reise auch zu Hause zurück holen möchten oder bisher noch nicht in den Genuss dieses kulinarischen Abenteuers gekommen sind, bietet Behind The Grapes aber noch mehr an.
So kommt Inhaber Oliver Willem Neusser gerne zu einem Hausbesuch und bringt seine flüssige Köstlichkeiten aus Südafrika mit, also eine geführte Weinprobe in den eigenen Räumlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre. Gerne dürfen dazu auch einige Freunde eingeladen werden, zehn bis zwölf sollte das Maximum an Personen sein. Dann ist es bei der Weinprobe möglich, neben Anekdoten aus dem schönen Kapstadt, auch auf die speziellen Wünsche und Fragen der Teilnehmer einzugehen. Dieses Angebot wurde für den Großraum Düsseldorf gestartet und wird ausgeweitet. 
Natürlich geht es auch noch größer. So ist Behind The Grapes auch in der Lage größere Veranstaltungen wie Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen mit Wein auszustatten. Hier kann die reine Belieferung mit oder ohne Ausschank bis hin zu regelrechten Seminaren realisiert werden. 

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                                                          Weinprobe als Seminar


Um einiges intimer ist die Verkostung der im Programm befindlichen Weine für zwei bis drei Personen. Hierfür hat Behind The Grapes eine kleine Verkostungszone in den eigenen Büroräumen eingerichtet. Ganz individuell, allerdings nach Terminvereinbarung, kann man sich auch dort einen ausgezeichneten Eindruck über die angebotene Vielfalt zu verschaffen.
Behind The Grapes versteht sich als Botschafter für südafrikanische Weine und Spirituosen und bietet daher doch eine nicht unerhebliche Zahl an Möglichkeiten, sich von dieser spannenden Welt überzeugen zu lassen. Der Onlineshop dient dann der komfortablen Bestellung des Nachschubs. 
Neugierig geworden? Anfragen für Termine, Verkostungen und Veranstaltungen bitte direkt an kontakt@behind-the-grapes.de oder telefonisch unter 0211-56627675. 
Das Behind The Grapes-Team steht bereit.

 

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